Vita Uli Schnitkemper

      

Der Anfang

Bei mir fing alles mit der Geburt an. Meine Mutter war Hebamme und eine Humorkanone aus dem Rheinland. Mein Vater, der Fotograf, konnte grandios zeichnen.

Was dann kam war nicht anders zu erwarten. Ein Sohn wie mich mit Blödsinn im Kopf und einer Verforenheit ausgestattet, die schrägen Gedanken auch zu Papier zu bringen.

Wie allen Kreativen erging es mir nicht anders. Schon in der Grundschule wurde ich als Zeichengenie völlig verkannt. Meine Schulhefte war über und über mit den ersten Strichmännchen versehen. Keine Fläche weißen Papiers, die wirklich weiß blieb. Das kann bei Lehrern gut ankommen - oder auch nicht. Es machte die Nummer auch nicht besser, dass ich die Freiflächen der „Blauen Briefe“, die nach Hause kamen, ebenfalls mit lustigsten Cartoons versehen hatte. Die schuldigen Pauker kamen dabei ganz schlecht weg. Zunächst war ich stolz wie Bolle, dass man die Gesichert der Lehrer eindeutig erkennen konnte. Eine zeichnerische Glanzleistung die aber erneute Repressalien folgen ließ. Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

Erster kommerzieller Erfolg

Als ich dann mit gut 9 Jahren erwachsen wurde (manche glauben, dass wäre bis heute noch nicht erfolgt), wusste ich was ich wollte und ließ mich durch pädagogisches Störfeuer nicht mehr von meinem Ziel abbringen. Es wurde Zeit die Cartoons im großen Stil kommerziell zu vermarkten. Die Wäscherei um die Ecke musste das eher im oberen Bereich angesiedelte Honorar von fünfzig Pfennig schmerzlich verkraften - erhielt dafür aber auch erstklassiges Einpackpapier mit originalen Handzeichnungen des Meisters. Der Durchbruch war geschafft.

Verlagssuche

Von meinen großen Erfolgen als Dreikäsehoch angefixt war mir klar, dass ein lustig gezeichnetes Männchen nicht mal die halbe Kaltmiete ist. Die Cartoons wurden inhaltlich lustig-lebhafter und die Zeichentechnik anspruchsvoller. Was jetzt noch fehlte, war ein Verlag, der mein Zeugs unters humorwillige Volk bringt. Aber all meine mit völliger Begeisterung geschilderten Visionen gingen bei den Verlagen ins Vakuum. Es fehlte einfach die Vorstellungskraft, was meine Cartoons an Positivem bewirken können.

Glück im Krankenhaus

Sollte das dann das Ende gewesen sein? Die Frage stellte sich mir um so mehr, als das ich krank wurde. Ein bisschen krank war ich ja schon immer, aber gleich so? Und, was macht so n kranker Typ wie ich? Legt sich ins Hospital und bekommt dort so viel Input, dass er darüber bis zum Ende seiner Tage ein Buch zeichnen könnte.  „Bis zum Ende der Tage“ sollte aber noch ein wenig warten. Das Krankenlager war so ne richtige Männerbude. Einer derer, die sich mit mir die Schicksalsbude teilten war Werner. Bauer und Ehemann. Seine beste Frau war beste Redakteurin für die beste Zeitschrift top agrar. Ohne, dass sie es wussten, brauchten die dort ganz dringend einen Cartoonisten. Noch im Krankenhaus sprudelten meine Ideen nur so heraus. Das macht gesund. Entlassung! Skizzen untern Arm und ab zur Präsentation.

Der Spaß bekommt einen Namen

Gleich vom Kaltstart weg gefielen meine gezeichneten Hirngespinste. Der Ehevertrag wurde gemacht und bald hielt mein gezeichneter Witz Einzug in die landwirtschaftliche Welt. Bestes Objekt und nach Jahrzehnten immer noch der Renner ist der Kalender „Das Jahr des Bauern“. Der hängt nicht nur in der Landwirtschaft sinnvoll rum sondern hat schon längst auch die Städter zum Lachen gebracht.

Jetzt fragt sich sowohl der, der die Cartoons schafft, als auch der, der darüber zu lachen hat: „Gehen einem nicht irgendwann die Ideen aus?“ Nö, bisher nicht. Es ist noch genau so wie am ersten Tag der Eheschließung. Die Ideen sprudeln nur so raus. Nur eines ändert sich: die Leser und Fans werden immer mehr. Ich hab nix dagegen.

Uli

www.schnitkemper.de

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Vita Uli Schnitkemper

      

Der Anfang

Bei mir fing alles mit der Geburt an. Meine Mutter war Hebamme und eine Humorkanone aus dem Rheinland. Mein Vater, der Fotograf, konnte grandios zeichnen.

Was dann kam war nicht anders zu erwarten. Ein Sohn wie mich mit Blödsinn im Kopf und einer Verforenheit ausgestattet, die schrägen Gedanken auch zu Papier zu bringen.

Wie allen Kreativen erging es mir nicht anders. Schon in der Grundschule wurde ich als Zeichengenie völlig verkannt. Meine Schulhefte war über und über mit den ersten Strichmännchen versehen. Keine Fläche weißen Papiers, die wirklich weiß blieb. Das kann bei Lehrern gut ankommen - oder auch nicht. Es machte die Nummer auch nicht besser, dass ich die Freiflächen der „Blauen Briefe“, die nach Hause kamen, ebenfalls mit lustigsten Cartoons versehen hatte. Die schuldigen Pauker kamen dabei ganz schlecht weg. Zunächst war ich stolz wie Bolle, dass man die Gesichert der Lehrer eindeutig erkennen konnte. Eine zeichnerische Glanzleistung die aber erneute Repressalien folgen ließ. Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

Erster kommerzieller Erfolg

Als ich dann mit gut 9 Jahren erwachsen wurde (manche glauben, dass wäre bis heute noch nicht erfolgt), wusste ich was ich wollte und ließ mich durch pädagogisches Störfeuer nicht mehr von meinem Ziel abbringen. Es wurde Zeit die Cartoons im großen Stil kommerziell zu vermarkten. Die Wäscherei um die Ecke musste das eher im oberen Bereich angesiedelte Honorar von fünfzig Pfennig schmerzlich verkraften - erhielt dafür aber auch erstklassiges Einpackpapier mit originalen Handzeichnungen des Meisters. Der Durchbruch war geschafft.

Verlagssuche

Von meinen großen Erfolgen als Dreikäsehoch angefixt war mir klar, dass ein lustig gezeichnetes Männchen nicht mal die halbe Kaltmiete ist. Die Cartoons wurden inhaltlich lustig-lebhafter und die Zeichentechnik anspruchsvoller. Was jetzt noch fehlte, war ein Verlag, der mein Zeugs unters humorwillige Volk bringt. Aber all meine mit völliger Begeisterung geschilderten Visionen gingen bei den Verlagen ins Vakuum. Es fehlte einfach die Vorstellungskraft, was meine Cartoons an Positivem bewirken können.

Glück im Krankenhaus

Sollte das dann das Ende gewesen sein? Die Frage stellte sich mir um so mehr, als das ich krank wurde. Ein bisschen krank war ich ja schon immer, aber gleich so? Und, was macht so n kranker Typ wie ich? Legt sich ins Hospital und bekommt dort so viel Input, dass er darüber bis zum Ende seiner Tage ein Buch zeichnen könnte.  „Bis zum Ende der Tage“ sollte aber noch ein wenig warten. Das Krankenlager war so ne richtige Männerbude. Einer derer, die sich mit mir die Schicksalsbude teilten war Werner. Bauer und Ehemann. Seine beste Frau war beste Redakteurin für die beste Zeitschrift top agrar. Ohne, dass sie es wussten, brauchten die dort ganz dringend einen Cartoonisten. Noch im Krankenhaus sprudelten meine Ideen nur so heraus. Das macht gesund. Entlassung! Skizzen untern Arm und ab zur Präsentation.

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Gleich vom Kaltstart weg gefielen meine gezeichneten Hirngespinste. Der Ehevertrag wurde gemacht und bald hielt mein gezeichneter Witz Einzug in die landwirtschaftliche Welt. Bestes Objekt und nach Jahrzehnten immer noch der Renner ist der Kalender „Das Jahr des Bauern“. Der hängt nicht nur in der Landwirtschaft sinnvoll rum sondern hat schon längst auch die Städter zum Lachen gebracht.

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Uli

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